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Altersvorsorge ist Teamwork

In einer Partnerschaft ist Verlässlichkeit wichtig – auch finanziell. Vor allem die Alters- und Risikovorsorge müssen Paare dabei frühzeitig und gut aufeinander abstimmen: ein Überblick in drei Klicks.

. (shutterstock)

Hier besteht Redebedarf, liebe Paare: Studien des Rheingold Instituts zeigen, dass nur 26 Prozent der Menschen in Partnerschaft mit ihren Liebsten vorausschauend auch das Alter finanziell planen – geschweige denn ihre Alters- und Risikovorsorge regelmäßig neuen Anforderungen anpassen. Immer noch verlassen sich viele Menschen dabei zu stark auf ihren Partner – oder richten ihre Finanzstrategie fürs Alter zu sehr auf sich selbst aus. „Paare müssen ihre Alters- und Risikovorsorge gut ausbalancieren“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Altersvorsorge und Krankenversicherung bei MLP. Das gilt erst recht, wenn Kinder kommen und sich das Leben grundlegend ändert: Jobpausen oder Teilzeitarbeit haben immer unmittelbare Auswirkungen auf die gesetzlichen Rentenansprüche.

Wissenswertes für die gemeinsame Vorsorge

Um die Lücke der gesetzlichen Rente später bestmöglich zu schließen, sollte das Paar rechtzeitig eine gemeinsame Altersvorsorgestrategie aufsetzen. Wichtig ist laut Miriam Michelsen: „Nicht ausschließlich auf den Partner, der auch Hauptverdiener ist, als Versorger für später verlassen.“ Suboptimal sei, wenn sich nur einer um die Finanzierung des Ruhestands kümmert. Im Zweifel sollte jeder zumindest für gewisse Zeit auch alleine mit gesetzlicher Rente und ergänzenden Vorsorgeansprüchen den Ruhestand finanzieren können – etwa, wenn es zu einer Trennung kommt. Wer also in jüngeren Jahren zwischenzeitlich in Teilzeit arbeitet, sollte daher zumindest versuchen, Beiträge zur eigenen privaten Altersvorsorge möglichst in ausreichender Höhe weiter laufen zu lassen. Hierbei kann der besser verdienende Partner helfen, indem er zum Beispiel etwas zur Vorsorge des anderen beisteuert oder größere Teile des Lebensunterhalts finanziert, um dem Partner finanziell Luft für dessen Vorsorge zu verschaffen.

Paare brauchen in der Regel eine Haftpflicht-, eine Hausrat- und eine Rechtschutzpolice. Doppelte Ausführungen aus der Zeit vor der Partnerschaft sind überflüssig. Die jeweiligen Absicherungssummen sollten die Paare aber stets an ihren Bedarf und wichtige Änderungen im Leben anpassen.

Wird aus dem Paar eine Familie, müssen die Eltern, Kinder und Partner für den Ernstfall ausreichend abgesichert sein. Gut geeignet ist eine Risikolebensversicherung. Tipp für Paare ohne Trauschein: Die Verträge „über Kreuz“ abschließen. Das heißt, beim Tarif für die Frau ist sie Versicherungsnehmerin, zahlt die Beiträge und ist im Todesfall die Begünstigte, der Partner dagegen ist die versicherte Person – und umgekehrt. Vorteil: Im Todesfall wird die Versicherungssumme steuerfrei ausgezahlt.

„MLP Berater unterstützen Paare dabei, gemeinsam fürs Alter vorzusorgen und Risiken abzusichern. Sie analysieren regelmäßig den Bedarf – mit Blick auf die jeweilige Lebenssituation und späteren Ziele“, so Miriam Michelsen.